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GLP-3: Triple-Agonist für die In-vitro-Forschung

GLP-3 ist ein synthetisches Peptid, das den GIP-, GLP-1- und Glucagon-Rezeptor anspricht. Der Ratgeber beschreibt Struktur, Rezeptorprofil, Analytik und Lagerung des Reagenzes.

Nur für Forschungszwecke
  • Veröffentlicht2026-09-20
  • Aktualisiert2026-09-23
  • AutorGPeptides Redaktion (Betreiber)

Was GLP-3 ist

GLP-3 ist ein synthetisches Peptid und gehört zur Gruppe der Rezeptoragonisten. Das Molekül bindet an drei Rezeptoren: den GIP-Rezeptor, den GLP-1-Rezeptor und den Glucagon-Rezeptor. In der Literatur wird es deshalb als Triple-Agonist oder Triagonist bezeichnet. Die CAS-Nummer lautet 2381089-83-2, die Summenformel C221H342N46O68; die molare Masse liegt bei rund 4731 g/mol. GPeptides liefert GLP-3 lyophilisiert im Vial mit 10 mg Einwaage für die In-vitro-Forschung.

Struktur und Rezeptorprofil

Das Peptidrückgrat leitet sich von GIP ab und trägt mehrere Aminosäure-Substitutionen. An das Rückgrat ist der Rest einer C20-Fettdisäure gebunden (Lipidierung). Zur Einordnung des Rezeptorprofils:

  • Semaglutid: Agonist am GLP-1-Rezeptor.
  • Tirzepatid: dualer Agonist am GIP- und am GLP-1-Rezeptor.
  • GLP-3: Triple-Agonist am GIP-, am GLP-1- und am Glucagon-Rezeptor.

Die Aufzählung beschreibt ausschließlich, welche Rezeptoren adressiert werden. Aussagen über Wirkungen sind damit nicht verbunden.

Warum GPeptides das Produkt „GLP-3“ nennt

„GLP-3“ ist ein eigener Katalogname von GPeptides und kein INN. Der Name dient der Wiedererkennung im Katalog; er ist keine chemische oder pharmakologische Klassifikation. Die „3“ steht für die drei Rezeptoren, die das Molekül adressiert. Verbindlich für die Identität des Reagenzes sind die CAS-Nummer und das jeweils veröffentlichte Analysezertifikat.

Qualität: So wird das Reagenz geprüft

Reinheit und Identität werden regelmäßig von einem unabhängigen externen Labor untersucht; Reinheit und Identität sind dabei zwei getrennte Fragen:

  1. Reinheit per HPLC: Das Chromatogramm zeigt den Anteil des Hauptpeaks an der Gesamtfläche. Wie diese Zahl zu lesen ist, erklärt der Ratgeber Reinheit von Research-Peptiden.
  2. Identität per Massenspektrometrie: Die gemessene Molekülmasse wird mit dem aus der Summenformel berechneten Wert von rund 4731 Da abgeglichen. Die Grundlagen beider Verfahren stehen im Ratgeber HPLC und Massenspektrometrie.
  3. Analysezertifikat (COA): Das Zertifikat wird im Laborbereich veröffentlicht, sobald es vom Labor vorliegt. Die Produktbezeichnung auf dem Etikett muss mit der im Zertifikat übereinstimmen; worauf sonst zu achten ist, zeigt der Ratgeber Analysezertifikat richtig lesen.

Lagerung und Handhabung im Labor

Das Lyophilisat wird kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert, für längere Zeiträume tiefgefroren. Weitere Hinweise zur Lagerung und Handhabung enthält der Ratgeber Lyophilisierte Peptide lagern.

Nur für die Forschung: rechtlicher Hinweis

Das bei GPeptides angebotene GLP-3 wird ausschließlich als Laborreagenz für die In-vitro-Forschung in Verkehr gebracht. Es ist nicht zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper bestimmt und wird nicht als Arzneimittel angeboten. Angaben zu Dosierung, Anwendung oder Wirkung macht GPeptides nicht; die Analytik belegt Identität und Reinheit des Reagenzes, mehr nicht. Der Versand erfolgt aus Deutschland innerhalb der EU. Den Preis finden Sie auf der Produktseite GLP-3, den Prüfstatus im Laborbereich; weitere Peptide führt GPeptides in der Shop-Kategorie Inkretin-Analoga.

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