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GLP-1/GIP/Glucagon≥98% Reinheit
GLP-3 20mg
GLP-3 ist ein synthetischer Triagonist, der in der Forschung an den GLP-1-, GIP- und Glucagon-Rezeptoren untersucht wird. Eines der meistdiskutierten metabolischen Forschungspeptide der letzten Jahre.
inkl. MwSt., zzgl. Versand
20mg
Produktinformationen
GLP-3 wird als lyophilisiertes Pulver in einem versiegelten Vial geliefert. Das Produkt ist ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke vorgesehen und nicht für die Anwendung an Mensch oder Tier bestimmt.
Die verfügbaren Prüfunterlagen werden im Laborbereich nach Produkt geführt. Produktangaben und Prüfstatus bleiben so nachvollziehbar miteinander verknüpft.
Kurzprofil
- Triple-Agonist (GLP-1 / GIP / Glucagon)
- Gegenstand aktueller metabolischer Studien
- HPLC-geprüfte Reinheit, lyophilisiert
Ratgeber · GLP-3: Triple-Agonist für die In-vitro-Forschung →
Über GLP-3
Was ist GLP-3?
GLP-3 ist die Katalogbezeichnung für ein synthetisches, lipidiertes Peptid, das in der Fachliteratur als Triple-Agonist geführt wird: Es adressiert den GIP-Rezeptor, den GLP-1-Rezeptor und den Glucagon-Rezeptor. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen GIP/GLP-1/Glucagon-Triagonist oder Triple-Agonist der Inkretin- und Glucagon-Familie. Ein körpereigenes Hormon namens GLP-3 existiert nicht; der Name ist eine Handelsbezeichnung und keine offizielle Nomenklatur. Eindeutig identifizieren lässt sich das Molekül über seine CAS-Nummer.
Struktur und Kenndaten
Das Rückgrat der Kette leitet sich vom glukoseabhängigen insulinotropen Polypeptid (GIP) ab und ist an mehreren Positionen durch andere Aminosäuren ersetzt. Zusätzlich ist eine Fettdisäure mit 20 Kohlenstoffatomen an das Peptid gebunden. Diese Lipidierung unterscheidet GLP-3 von unmodifizierten Peptidketten und prägt seine physikalisch-chemischen Eigenschaften.
- CAS-Nummer: 2381089-83-2
- Summenformel: C221H342N46O68
- Molare Masse: ca. 4731 g/mol (freies Peptid, ohne Gegenionen)
- Aufbau: Einzelpeptid, kein Blend
- Ausführung: 10 mg, lyophilisiert im Glasvial
Einordnung unter den Inkretin-Analoga
Peptide dieser Stoffklasse lassen sich danach ordnen, wie viele Rezeptoren sie ansprechen: GLP-1-Mono-Agonisten richten sich allein an den GLP-1-Rezeptor, duale Agonisten an zwei Rezeptoren, etwa den GIP- und den GLP-1-Rezeptor. GLP-3 erweitert dieses Profil um den Glucagon-Rezeptor und vereint damit drei Zielstrukturen in einer einzigen Kette. Im Set GLP-3 + GHK-Cu ist das Peptid zusammen mit einem getrennten Vial des Kupferpeptids GHK-Cu erhältlich; die beiden Moleküle gehören unterschiedlichen Stoffklassen an und teilen keine Strukturmerkmale. Thematisch benachbart ist MOTS-c, ein mitochondrial kodiertes Peptid aus der Stoffwechsel- und Mitochondrienforschung, das strukturell nichts mit GLP-3 gemein hat.
Forschungskontext
GLP-3 wird vor allem in der Rezeptorpharmakologie und in präklinischen Stoffwechselmodellen untersucht. Von Interesse ist dabei, dass ein einzelnes Molekül drei Rezeptoren der Inkretin- und Glucagon-Familie anspricht; Fragestellungen betreffen etwa, wie sich die Aktivität auf die drei Zielrezeptoren verteilt. Diese Beschreibung ordnet das Reagenz wissenschaftlich ein und ist keine Aussage über Wirkungen. Hintergrund zu Benennung, Rezeptorprofil und Lagerung bietet der Ratgeber zu GLP-3.
Analytik bei GPeptides
GLP-3 wird regelmäßig extern per HPLC und Massenspektrometrie geprüft. In der für Peptide üblichen Umkehrphasen-HPLC trägt die Fettsäure-Seitenkette zur Hydrophobie des Moleküls bei und bestimmt die Retentionszeit mit; die Reinheit ergibt sich aus dem Flächenanteil des Hauptpeaks. Die Massenspektrometrie gleicht die gemessene Masse mit dem aus der Summenformel berechneten Mittelwert von rund 4731 Da ab. Bei Elektrospray-Ionisierung erscheint ein Peptid dieser Größe als Serie mehrfach geladener Ionen, für das vierfach protonierte Molekül rechnerisch bei m/z ≈ 1184. Die verfügbaren Analysezertifikate (COA) finden Sie im Laborbereich; ohne veröffentlichtes Zertifikat ist das Produkt dort als „ausstehend“ gekennzeichnet. Wie Chromatogramm und Massenspektrum zusammenspielen, erklärt der Ratgeber HPLC und Massenspektrometrie.
Spezifikationen
Die relevanten Produktdaten stehen als Seiteninhalt bereit: Form, Reinheit, Prüfmethode und Verwendungszweck.
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
|---|---|
| Reinheit | ≥98% |
| Prüfmethoden | HPLC / MS |
| Einheit | 20mg |
| Kategorie | Inkretin-Analoga |
| Artikelnummer | GP-0001-1 |
Anwendung
Nur für Forschungszwecke (Research Use Only). Alle Produkte sind ausschließlich für die wissenschaftliche In-vitro-Forschung bestimmt und nicht für den menschlichen oder tierischen Gebrauch.
| Anwendung | Nur Forschung (In-vitro) |
|---|---|
| Lagerung | Trocken & kühl · −20 °C langfristig |
Laborzertifikate
Qualitätssicherung
Extern geprüft, Prüfstatus im Laborbereich.
Identität und Reinheit werden regelmäßig extern per HPLC und Massenspektrometrie geprüft. Die verfügbaren Analysezertifikate sind im Laborbereich hinterlegt.
Alle Laborzertifikate ansehen →Prüfbericht
Analysezertifikat (COA)
| Geprüft am | 09.09.2026 |
|---|---|
| Reinheit | 99 |
| Prüfmethoden | HPLC / LC-MS |
| Prüfdatum | 09/26 |
Häufige Fragen
Ist GLP-3 ein körpereigenes Hormon?
Nein. Ein endogenes Hormon namens GLP-3 gibt es nicht. Die Bezeichnung ist ein Katalogname für einen synthetischen Triple-Agonisten am GIP-, GLP-1- und Glucagon-Rezeptor; maßgeblich für die Identität ist die CAS-Nummer 2381089-83-2.
Welche Summenformel und Masse hat GLP-3?
Die Summenformel lautet C221H342N46O68, die mittlere molare Masse liegt bei rund 4731 g/mol. Beide Werte beziehen sich auf das freie Peptid ohne Gegenionen aus der Aufreinigung.
Was bedeutet die Lipidierung bei GLP-3?
An das von GIP abgeleitete Peptidrückgrat ist eine Fettdisäure mit 20 Kohlenstoffatomen gebunden. Analytisch ist das relevant, weil die Seitenkette die Hydrophobie erhöht und damit das Laufverhalten in der HPLC mitbestimmt.
Worin unterscheidet sich GLP-3 vom Set GLP-3 + GHK-Cu?
Das Einzelprodukt enthält ausschließlich GLP-3. Das Set kombiniert GLP-3 mit einem separaten Vial des Kupferpeptids GHK-Cu; die Mengen beider Vials stehen auf der Produktseite des Sets.
Wofür ist dieses Produkt bestimmt?
Ausschließlich für wissenschaftliche In-vitro-Forschung und Laboranwendungen. Nicht für den menschlichen oder tierischen Gebrauch, nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke.
Wie wird das Peptid geliefert?
Als lyophilisiertes (gefriergetrocknetes) Pulver im verschlossenen Vial. Für die Rekonstitution im Forschungskontext wird üblicherweise bakteriostatisches Wasser verwendet.
Wie lagere ich das Produkt?
Ungeöffnet und lyophilisiert: kühl, trocken und lichtgeschützt; für die Langzeitlagerung bei −20 °C. Rekonstituiert: gekühlt und zeitnah verwenden.
Gibt es ein Analysezertifikat (COA)?
Veröffentlichte Analysezertifikate stehen im Laborbereich, sortiert nach Produkt. Liegt für ein Produkt noch kein Prüfbericht vor, ist es dort als „ausstehend“ gekennzeichnet.



